| Kanarische
Inseln
Die kanarischen Inseln, die von vulkanischem Ursprung
sind, schließen einen Teil von Mikronesien ein
und sind in Spanien auch als Glücksinseln bekannt.
Sie bieten eine einzigartige Umgebung: vulkanische Landschaften,
schwarze Sandstrände, endemische Pflanzenarten,
Kiefer- und Lorbeerwälder, eine sehr grüne
und belaubte Vegetation, die man nur auf wenigen atlantischen
Inseln findet. Auf diesen Inseln gibt es vier Nationalparks.
Das Klima ist sehr mild, mit Jahresdurchschnittstemperaturen
zwischen 22° C und 30° C.
Der Anblick von Teneriffa, der größten Insel,
wird vom Teide, einem inaktiven Vulkan von 3718 Metern,
der der größte Gipfel Spaniens ist, geprägt.
Der "Cañadas del Teide"-Nationalpark
bietet viele Plätze, die man besuchen kann. Die
Hauptstadt der Insel, Santa Cruz de Tenerife, ist eine
weltbürgerliche Stadt mit einer sehr interessanten
architektonischen Erbschaft. Der Port de la Cruz ist
der beste Touristenkomplex der Insel und umschließt
außerdem historische Gebäude aus dem 17.
Jahrhundert.
Die Insel Palma, das auch Bonita genannt wird, ist
aufgrund der im Vergleich zur Oberfläche sehr hohen
Berge eine der spektakulärsten Inseln der Welt:
ihr höchster Punkt - Roque de los Muchachos - ist
2500 Meter hoch. In Santa Cruz, der Hauptstadt der Insel,
sind bis heute einige historische Gebäude, die
vor den Pirateninvasionen gerettet wurden, erhalten.
Hier kann man den Zentralmarkt, die Meerespromenade
und das Naturgeschichtemuseum besuchen. Palma ist eine
Insel mit einem ruhigen Meer und wenigen Stränden,
aber trotzdem gibt es zwei Strände, die einen Besuch
wert sind: Playa Nueva und Playa Nogales. Eine weitere
Attraktion ist der "Caldera del Taburiente"-Nationalpark,
der im Zentrum der Insel liegt. Der riesige Erosionskrater
besteht aus zwei Gebirgssystemen, die in einem bestimmten
Punkt zusammentreffen und ineinander übergehen.
Vom Cumbrecita hat man einen recht guten Blick auf die
Caldera.
Die Insel Gomera, deren Hauptstadt San Sebastián
ist, ist eine grüne Insel mit großen Lorbeerwäldern
und einladenden Stränden. Im Zentrum der Insel
liegt der Garajonay Nationalpark, dessen Besuch fast
schon Pflicht ist, wenn man auf der Insel ist. Es ist
empfehlenswert, den Cedar-Wald, Vallehermoso und die
"Playa de Santioago"- und "La Rajita"-Fischerhäfen
zu besuchen.
El Hierro ist die westlichste Insel der Kanaren und
ihre Hauptstadt ist Valverde (die einzige Hauptstadt
der Kanaren, die keinen Seehafen hat). Die Insel ist
so gut wie unberührt, weil es nie ein sonderliches
Touristenziel war. Die Städte Restinga - die südlichste
Stadt der Kanaren und Spaniens-, Taibique, Frontera
und El Barrio sind einen Besuch wert.
Gran Canaria ist die drittgrößte Insel des
Archipels und ihre Hauptstadt ist Las Palmas. Wegen
der Vielfalt und dem Reichtum ihrer Flora ist die Insel
auch als "Der Miniaturkontinent" bekannt.
Es gibt sagenhafte Strände wie den Playa del Inglés
und den Maspalomas. Die Hauptstadt hat den wichtigsten
Hafen der Kanaren, außerdem bietet sie einige
historische Plätze wie das Nestormuseum, die Altstadt
und die Kathedrale von Santa Ana. Andere interessante
Plätze sind Telde, Tejada, Ingenio, San Bartolome
de Tirajana (in einem Vulkankrater gelegen), Agüimes,
Arinaga, San Agustín, Galdar und Agaete.
Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel
der Kanaren. Die Hauptstadt Puerto del Rosario wurde
Ende des 18. Jahrhunderts gebaut. Es ist möglich,
Corralejo, das für sein Strohhandwerk berühmt
ist, das "Rico Roque"-Schloss, Cotillo, Betancuria
und Jandía, die für ihre Sandstrände
berühmt sind, zu besuchen. Die Insel Lanzarote,
deren Hauptstadt Arrecife ist, ist die östlichste
Insel der Kanaren und für ihre Vulkanlandschaften
und den Timanfaya-Nationalpark berühmt. Dieser
geologische Park ist eine danteske Landschaft von Lavacanyons,
Kratern, Abgründe, und vulkanischen Formationen,
dem Ergebnis einer Reihe von Vulkaneruptionen während
der letzten sechs Jahre. Der Park nimmt ungefähr
ein Drittel der Insel in Anspruch.
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